Erfolgreiches Versicherungsinkasso

Forderungsmanagement

Das Forderungsmanagement unterteilt sich in das vorgerichtliche Inkassoverfahren und in das gerichtliche Mahnverfahren. Sollte auch im gerichtlichen Mahnverfahren keine Realisierung der Forderungen erfolgt sein, besteht die Möglichkeit, die offenen Forderungen in das Überwachungsinkasso zu übernehmen.

Vorgerichtliches Inkassoverfahren
Im vorgerichtlichen Inkassoverfahren nimmt das Inkassounternehmen nach erfolgreicher elektronischen Datenübergabe den ersten schriftlichen Kontakt mit dem Schuldner auf. Im weiteren Ablauf des Mahnverfahrens setzt das Inkassounternehmen je nach Art der Forderungen oder Wünschen bzw. Vorgaben des Unternehmens auf eine Kombination aus schriftlicher, telefonischer und persönlicher Mahnansprache. Der telefonische Kontakt (Telefoninkasso) im Schuldnerdialog ist besonders wichtig. Hier können direkt Fragen zur Forderung oder auch individuelle Zahlungsvereinbarungen getroffen werden.

Gerichtliches Mahnverfahren
Ist die Forderung im vorgerichtlichen Inkassoverfahren nicht beglichen worden, können Unternehmen durch Inkassounternehmen auch das gerichtliche Mahnbescheids- und Vollstreckungsverfahren einleiten. Das Inkassounternehmen prüft vor diesem Schritt nochmals die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens, die persönliche Situation des Schuldners und spricht gegenüber dem Unternehmen eine Empfehlung aus. Wurde die Forderung entsprechend tituliert, haben Unternehmen die Möglich, diese Forderung 30 Jahre geltend zu machen. Mit den gegebenen Instrumenten der Zwangsvollstreckung können Inkassounternehmen die Forderung realisieren.

Überwachungsinkasso
Sollte auch im gerichtlichen Mahnverfahren kein Ausgleich der Forderung erfolgen, kann das Inkassounternehmen die Forderung für das Unternehmen ins Überwachungsinkasso aufnehmen. Hier prüft das Inkassounternehmen in regelmäßigen Abständen, ob eine erneute Ansprache des Schuldners aufgrund einer geänderten finanziellen Situation sinnvoll ist, um die Forderung zu realisieren.